Pantheon

Das Ende des Kapitalismus - und dann?

Kabarett/Comedy - Jürgen Becker / Ulrike Herrmann

Der Kapitalismus steckt in einem Dilemma: Er benötigt Wachstum, um zu stabil zu sein, aber leider wird die Ökoenergie aus Sonne und Wind niemals ausreichen, um weltweites Wachstum zu befeuern. Die Industrieländer müssen sich vom Kapitalismus verabschieden und eine Kreislaufwirtschaft anstreben, in der nur noch verbraucht wird, was sich recyceln lässt. Aber wie soll man sich dieses grüne Schrumpfen vorstellen? Die taz-Wirtschaftskorrespondentin Ulrike Herrmann ist sich sicher: Das beste Modell ist ausgerechnet die britische Kriegswirtschaft ab 1939, in welcher es zu einer geordneten Schrumpfung durch Rationierung kam. Diese Schrumpfung bedeutet ein Ende des Kapitalismus. Jürgen Becker hat dagegen eine Lösung, in der der Humor eine zentrale Rolle spielt. Schließlich lassen sich sinnvolle Lösungen auch finden, indem man beharrlich nach dem Unsinn forscht.
Ulrike Herrmann, Jahrgang 1964, ist Wirtschaftskorrespondentin der Tageszeitung "taz". Sie ist ausgebildete Bankkauffrau, hat Geschichte und Philosophie studiert und war anschließend wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Körber-Stfitung sowie Pressesprecherin der Hamburger Gleichstellungssenatorin Krista Sager.
Jürgen Becker, Jahrgang 1959, ist Kabarettist, Autor und Fernsehmoderator. Nach dem Realschulabschluss machte er eine Ausbildung als grafischer Zeichner bei "4711". Anschließend absolvierte er über den Zweiten Bildungsweg ein Fachhochschulstudium der Sozialarbeit. 1983 gehörte er zu den Gründern der Kölner Stunksitzung. Seit 1991 ist Becker als Solokabarettist in Deutschland unterwegs.

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Letzte Aktualisierung: 23.07.2024 21:01 Uhr     © 2024 Theatergemeinde BONN | Bonner Talweg 10 | 53113 Bonn