Theatergemeinde BONN

Bettina Stangneth: Lügen Lesen

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Foto: pixabay
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Workshops - Dr. Michaela Wurzer

Das Thema: Lüge und Lügen
Das Thema "Lüge" betrifft uns alle. Niemand ist dieses Thema fremd – schon allein deshalb nicht, weil wir alle lügen können und es auch tun. Psychologen zufolge lügt jeder Mensch mehrmals am Tag. Viele machen es mit einem schlechten Gewissen, denn von Kindheit an hat man uns beigebracht, dass man nicht lügen soll. Wer lügt, gilt als unmoralisch oder – aus einer christlichen Warte betrachtet – als sündig. Dabei gab es in der Geschichte schon immer Strömungen, die die Lüge zu schätzen wussten. Von dieser positiven Wahrnehmung der Lüge wissen viele allerdings nichts. In der Gegenwart ist die alte Frage, was Wahrheit und was Lüge ist angesichts von Fake News von neuer Brisanz. Vor diesem Hintergrund kann es interessant und hilfreich sein, sich mit den Themen "Lüge" und "Lügen" etwas genauer zu befassen. Beim "Treffpunkt Sachbuch" geschieht dies durch Lektüre.

Der "Treffpunkt Sachbuch"
Die Teilnehmenden treffen sich jeweils am dritten Montag eines Monats um 18.30 Uhr zu einem ca. 60 bis 90-minütigem Treffen. Bei diesen Treffen wird jeweils ein Buch besprochen, das die Teilnehmer*innen zuvor zu Hause gelesen haben. Ein universitäres Niveau wird dabei nicht angestrebt. Daher ist auch keine bestimmte Vorbildung notwendig. Voraussetzung ist lediglich, dass die Teilnehmer*innen das Sachbuch bis zum jeweiligen Treffen gelesen haben und sich auf ein Gespräch über das Buch und unterschiedliche Sichtweisen einlassen können. Die Veranstaltungen können auch einzeln gebucht werden.

Über das Buch
Alle Menschen lügen, behaupten die Menschen. Aber auch diejenigen, die das Lob der Lüge singen, wollen nicht bei einer erwischt und noch weniger wollen sie belogen werden. Sogar wenn man im Lügen das Leben selbst oder doch eine notwendige Kulturtechnik sehen will – wir gewöhnen uns einfach nicht an sie. Wenn Menschen sich nicht an etwas gewöhnen können, das sie doch selber gelegentlich tun, dann nennt man das ein moralisches Problem. Wer über Moral spricht, meint damit gern die anderen. Darum ist es auch kein Zufall, dass uns der Lügner von Anbeginn fasziniert. Die Hochstapler, Schwindler und Populisten, sie scheinen uns wie Zauberer zu manipulieren und planmäßig in die Irre zu führen. Die Lüge ist nur eines ihrer Werkzeuge. Als wäre sie nur dann eine Waffe, wenn sie in die falschen Hände gerät. Aber ist das wirklich alles? Und dürfen wir die philosophische Frage nach der Lüge tatsächlich auf Moral und Politik beschränken? Die Philosophin Bettina Stangneth stellt in ihrem neuen Essay weitere, ganz einfache Fragen: Was lässt sich aus einer Lüge über unser Denken lernen? Steckt Wissen in der Unwahrheit? Und wie kommt man an dieses Wissen heran?

Leitung: Dr. Michaela Wurzer

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Die Termine

Mo

18

Nov

Theatergemeinde BONN | 18.11.2024 | 18.30 Uhr


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