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Unsere Zusatzangebote

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Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg

Aalto Theater Essen

Veranstaltung 113972

Sonntag, 06.11.2022

Ferdinand Leeke - Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg | Foto: F. Leeke, Public domain, via Wikimedia Commons
Ferdinand Leeke - Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg
Foto: F. Leeke, Public domain, via Wikimedia Commons

Tannhäuser ist ein ewig Suchender, ein ruhelos Getriebener. Nachdem er im Venusberg die Welt aus Lust und Sex im Überdruss genossen hat, treibt es den rastlosen Künstler weiter. Doch sein Weg führt ihn geradewegs zurück zur Wartburg, wo er auf Elisabeth trifft, die er zuvor verlassen hatte und die ihn noch immer liebt. Ein Sängerwettstreit erweckt seine Neugier. Als alle Teil nehmer jedoch das immer gleiche Ideal der hohen Minne besingen, platzt Tannhäuser schließlich der Kragen: Er stimmt ein Loblied auf Venus an und bricht damit alle Regeln der Kunst und Gesellschaft. Ein Streit eskaliert, der Tannhäuser fast das Leben kostet. Nur durch die Fürsprache Elisabeths wird ihm zugestanden, sich mit einem Pilgerzug nach Rom zu begeben. Doch Tannhäuser ist nicht zum Büßen geboren ...
Seit Jahrtausenden prägt der Dualismus unterschiedlicher Prinzipien unser Gesellschaftsbild: Idee oder Materie, geistiges Streben oder leibliche Erfüllung, himmlische Verklärung oder irdische Lust? Tannhäuser aber kann und will diese Spaltung nicht akzeptieren und sucht seine Erfüllung mal in christlich fundierter Liebe, mal in spiritueller Mystik, mal in purer Lust. Doch nichts und niemand kann sein Verlangen stillen.
Auch Richard Wagner sollte die Beschäftigung mit seinem revolutionären Titelhelden bis zu seinem Tode nicht los lassen. Noch auf dem Sterbebett soll er gesagt haben: „Ich bin der Welt noch einen Tannhäuser schuldig!“ Der zweimalig für den FAUST Preis nominierte Regisseur Paul-Georg Dittrich zeigt Tannhäuser als Künstler, der sich auf eine Reise durch die Zeit und durch die Kunstgeschichte begibt und der sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart mit seiner Kunst revolutioniert und gesellschaftliche Konzepte in Frage stellt. Aber aus welcher Perspektive blicken wir heute auf Kunst?

Musikalische Leitung: Tomas Netopil
Inszenierung: Paul Georg Dittrich

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Letzte Aktualisierung: 03.10.2022 13:01 Uhr     © 2022 Theatergemeinde BONN | Bonner Talweg 10 | 53113 Bonn