Schauspielhaus Köln

Die Deutsche Bahn AG

Ein tragisch komischer Bühnenessay mit offenem Ende
Schauspiel - von und mit Calle Fuhr


Gratiswasser in Tetrapacks als Trost für verpasste Anschlusszüge, Verwirrung am Bahnsteig angesichts umgekehrter Wagenreihung, hungrige Fahrgäste in geschlossenen Bordbistros, gestrandete Pendler an eiskalten Provinzbahnhöfen, defekte WCs, nicht angezeigte Sitzplatzreservierungen, das Fehlen ganzer Waggons und Verspätung, Verspätung, Verspätung. Grund dafür? Ein vorausfahrender Zug, ein defektes Stellwerk, verspätetes Personal aus vorheriger Fahrt … Wenn es etwas gibt, auf das sich immer noch alle einigen können, dann ist das der katastrophale Zustand der Deutschen Bahn. Aber was sind die Gründe hinter den Gründen für die Krise? Auf der Suche nach Antworten stößt man auf viele offene Fragen: War die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft ein Fehler? Warum wird immer noch zu wenig in das Schienennetz investiert? Hat im Zweifel Ex-Bahnchef Mehdorn an allem Schuld? Calle Fuhr gibt sich nicht mit einfachen Erklärungen zufrieden. In monatelangen Recherchen hat er sich den Komplex rund um die Deutsche Bahn angesehen und keine Oberleitungsstörung ausgelassen, um die wahren Zusammenhänge der Krise zu verstehen. Nach seinen gefeierten One-Man-Shows KRIEG UND FRIEDEN sowie AUFSTIEG UND FALL DES HERRN RENÉ BENKO taucht er in das Firmennetzwerk Deutsche Bahn AG ein, analysiert politische Klüngeleien und sucht nach Hebeln, um die Bahn wieder auf die Spur zu bringen.

Regie: Calle Fuhr

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Letzte Aktualisierung: 08.07.2026 21:01 Uhr     © 2026 Theatergemeinde BONN | Bonner Talweg 10 | 53113 Bonn