Opernhaus Bonn

Cuban Eclectico

Tanz - Acosta Danza

Choreografie: Raul Reinoso, Sidi Larbi Cherkaoui, Pontus Lidberg,
Maria Rovira, Alexis Fernandez & Yaday Ponce
17.02.2024, 19.30 Uhr; 18.02.2024, 18 Uhr

Carlos Acosta (*1973 in Havanna) gründete seine Compagnie Acosta Danza und auch seine Akademie für Tanz im Jahr 2016 in Havanna. Zuvor hatte er als Tänzer in vielen renommierten Ensembles mitgewirkt, insbesondere beim Londoner Royal Ballet.
Acosta Danza beherrscht klassisches Ballett und zeitgenössischen Tanz und bindet u. a. Flamenco, Capoeira und Hip-Hop ein.
Das fünfteilige Programm „Cuban Eclectio“ beinhaltet von der Kultur Kubas inspirierte Werke. Es zeigt einen Querschnitt sowohl des Repertoires von Acosta Danza als auch des kubanischen Lebensgefühls.
- „Satori“ von Raùl Reinoso kombiniert zeitgenössischen Tanz und klassisches Ballett und soll eine innere Reise zu spiritueller Erleuchtung, zur Entdeckung von innerer Wahrheit, Schönheit und Licht symbolisieren.
Raùl Reinoso, geboren in Pinar del Río, ist Tänzer von Acosta Danza und hat mit seinen Choreografien in den letzten Jahren viele Preise gewonnen, u. a. 2018 den Villanueva Award für die beste kubanische Show.
- „Faun“: Sidi Larbi Cherkaoui (siehe „Introdans“) lässt in seine Interpretation von Claude Debussys dem russischen Startänzer Vaslav Nijinsky (*1889 in Kiew; †1950 in London) gewidmeter Choreografie „L´Après-Midi d´un Faune“ auch Kompositionen von Nitin Sawhney einfließen. Bei ihm trifft der Faun – ein Mischwesen aus Mann und Tier – auf seinen weiblichen Gegenpart, eine Nymphe.
- „Paysage, Soudain, La Nuit“ ist der Zeit zwischen Anbruch des Abends bis zum Morgengrauen, wie sie von der Jugend zum Feiern genutzt wird, gewidmet. Pontus Lidbergs Choreografie basiert auf Rumba-Rhythmen von Leo Brouwer, einem der berühmtesten Komponisten Kubas.
Pontus Lidberg (*1977 in Stockholm) war von 2019 bis Anfang 2023 Künstlerischer Leiter des Danish Dance Theatres in Kopenhagen. Er absolvierte seine Tanzausbildung an der Königlichen Schwedischen Ballettschule und einen Masterstudiengang in Zeitgenössischer Darstellender Kunst an der Universität Göteborg. Er ist als Tänzer, Choreograf und Filmemacher tätig und verbindet in vielen seiner Werke Tanz und Film. Als Choreograf schuf er bereits mehr als 40 Werke für renommierte Compagnien.
- „Impronta“ von Maria Rovira zeigt zeitgenössischen Tanz kombiniert mit afro-kubanischen Volkstänzen. Das Werk wurde in dem Carlos Acostas Lebenswerk gewidmeten Film „Yuli“ (2018) uraufgeführt.
Die spanische Choreografin Maria Rovira (*1963 in Mataró) studierte Tanz am Internationalen Tanzkonservatorium Paris, bei Martha Graham in New York sowie an der Folkwang-Hochschule in Essen. Im Jahr 1986 gründete sie die Compagnie Trànsit. Rovira ist Preisträgerin des katalonischen National Dance Award.
- „De Punta A Cabo“ bedeutet „von der Spitze bis zum Kap“ und wird vom gesamten Tanzensemble als Finale präsentiert. Vor dem Hintergrund einer Projektion der Uferpromenade von Havanna stellt das Werk die Widersprüche der heutigen kubanischen Gesellschaft dar: zwischen Armut und Entwicklung, zwischen Tradition und Moderne.
Die Choreografie schufen das Ensemble-Mitglied Alexis Fernandez (Absolvent der Escuela Nacional de Artes La Habana) und die künstlerische Direktorin von Acosta Danza Yaday Ponce (geboren in Matanzas, ehemalige Tänzerin und Tanzlehrerin, die u. a. an der National School of Dance und der University of Arts in Havanna studierte).

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