Schauspielhaus

Der Sturm

Der Sturm
Foto: Thilo Beu
Der Sturm
Foto: Thilo Beu

Schauspiel - William Shakespeare

Familienstück nach William Shakespeare und A. W. Schlegel in einer Bearbeitung von Jens Groß
Inszenierung: Jan Neumann
Premiere: 25.11.2022

Prospero, der rechtmäßige Herzog von Mailand, wurde vor vielen Jahren von seinem machtgierigen Bruder Antonio der Herrschaft beraubt und mit seiner Tochter Miranda in einem abgetakelten Schiff ausgesetzt. Sie konnten sich auf eine Insel retten, über die Prospero nun mittels seines geheimen magischen Wissens herrscht. Es ist eine seltsame, fremdartige Insel, bevölkert von Geistern und merkwürdigen Kreaturen. Prosperos Wissenschaft, die ihm in seinem neuen Leben zur Rettung wurde, war einst in Mailand sein Verhängnis. Vertieft in seine Forschungen vernachlässigte er die Regierungspflichten und eröffnete so den Verrätern selbst den Weg an die Macht. Eine Schiffsreise führt nun seine alten Feinde – Antonio, den derzeitigen Herzog von Mailand, Alonso, König von Neapel, seinen Sohn Ferdinand und Sebastian, den Bruder des Königs – in die Nähe der Insel. Prospero sinnt auf Rache und entfacht einen Sturm, infolgedessen die Besatzung auf der Insel strandet. Bald darauf trifft Ferdinand auf Miranda und verliebt sich in sie ...
Der britische Schriftsteller, Schauspieler und Dichter William Shakespeare (*1564 in Stratford-upon-Avon; †1616 ebd.) gilt als der bedeutendste Dramatiker der Weltliteratur. Seine individuellen, nur ihrem Gewissen unterworfenen Figuren stellen das literarische Gegenstück zur Antike mit ihrer schicksalsbedingten Tragik dar. Mit seinem letzten Theaterstück „Der Sturm“ (Uraufführung am 1.11.1611 im Whitehall Palace, London) hat Shakespeare dem Spiel an sich ein Denkmal gesetzt: Es wird gezaubert, geliebt, gekämpft, gewitzelt und philosophiert, dass es eine reine Freude ist. Zugleich beinhaltet „Der Sturm“ Themen wie Rache und Vergebung sowie Schuld und Erlösung. Jens Groß hat Shakespeares Werk für jüngere Zuschauer*innen aufbereitet und bietet eine für alle Generationen vergnügliche Inszenierung.
Jens Groß (*1959 in München) ist seit Beginn der Spielzeit 2018/2019 Schauspieldirektor am Theater Bonn, nachdem er seit der Spielzeit 2015/2016 hier bereits als Leitender Dramaturg engagiert war. Zuvor war er als Chefdramaturg am Schauspiel Frankfurt, Maxim Gorki Theater Berlin und Schauspiel Köln tätig, in Köln auch in der Position des stellvertretenden Intendanten. Am Theater Bonn inszenierte Groß bereits „Kunst“, „Frau Müller muss weg“, „Ein Sommernachtstraum“ und „Der zerbrochne Krug“. Nebenberuflich lehrte Groß Dramaturgie und Szenisches Schreiben an mehreren Hochschulen und ist seit dem Jahr 2015 Professor und Studiengangsleiter für Dramaturgie an der Akademie für Darstellende Kunst in Ludwigsburg.
Jan Neumann (*1975 in München) absolvierte eine Schauspielausbildung an der Bayerischen Theaterakademie August Everding und war Ensemblemitglied am Bayerischen Staatsschauspiel München und am Schauspiel Frankfurt. Zum ersten Mal führte er in der Spielzeit 2004/2005 Regie, als er sein eigenes Stück „Goldfischen“ zur Aufführung brachte. Inzwischen ist Neumann hauptberuflich als Regisseur und Autor tätig, seit der Spielzeit 2013/14 mit einem Engagement als Hausregisseur am Deutschen Nationaltheater Weimar. Am Theater Bonn inszenierte er bereits „Unterleuten“, „Der Menschenfeind“ und „Kleiner Mann – was nun?“.

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Schauspielhaus | 25.11.2022 | 19.30 Uhr


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Letzte Aktualisierung: 16.08.2022 21:01 Uhr     © 2022 Theatergemeinde BONN | Bonner Talweg 10 | 53113 Bonn