Schauspielhaus

Der nackte Wahnsinn

Der nackte Wahnsinn
Foto: Thilo Beu
Der nackte Wahnsinn
Foto: Thilo Beu

Komödie - Michael Frayn

Deutsch von Ursula Lyn
Inszenierung: Sascha Hawemann
Premiere: 1.12.2023

„Der nackte Wahnsinn, morgen ist Premiere, wir hatten nur vierzehn Tage zum Probieren, wir wissen überhaupt nicht, wo’s langgeht, aber mein Gott, seien wir ehrlich, wer weiß das schon.“ So beschreibt einer der Mitwirkenden die Generalprobe für ein neues Theaterstück, mit dem das Ensemble ab morgen auf Tournee gehen wird. Die Generalprobe kommt über den ersten Akt nicht hinaus, alle Beteiligten hadern mit ihren Nerven, doch die Auftritte müssen stattfinden. Im zweiten Akt erleben die Zuschauer dieses Stücks im Stück die 29. Aufführung – aus der Backstage-Perspektive. Immer noch läuft vieles nicht so, wie es soll. Im letzten Akt – bei der letzten Aufführung des Werks, die nun wieder aus der Publikumsperspektive gezeigt wird – ist der „nackte Wahnsinn“ komplett: Kein Text wird mehr an der richtigen Stelle gesprochen.
Die Komödie „Der nackte Wahnsinn“ (Originaltitel: „Noises off“) ist eine Liebeserklärung an das Theater und ans Publikum. Die Uraufführung fand im Februar 1982 am Lyric Theatre Hammersmith, London, statt. Die deutschsprachige Erstaufführung folgte im Oktober 1983 am Hessischen Staatstheater Wiesbaden.
Michael Frayn (*1933 in London) verfasste mehr als 30 Theaterstücke und zehn Romane. Außerdem war er als Reporter, Übersetzer und Kolumnist tätig. Als Reporter lebte Frayn in den 1970er-Jahren in Deutschland und brachte später auch Themen und Figuren der deutschen Kultur- und Zeitgeschichte in seine Werke ein – z. B. die Guillaume-Affäre, auf die Frayn in seinem Stück „Demokratie“ (2003) Bezug nahm.
Sascha Hawemann (*1967 in Berlin) schloss im Jahr 1994 sein Regiestudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin ab. Er war Hausregisseur und Oberspielleiter am Theater Potsdam (1995-2000) und am Leipziger Centraltheater (2008-2013) und ist derzeit freischaffend u. a. in Hannover, Berlin und Nürnberg tätig. In der Spielzeit 2017/2018 war „Wut“ von Elfriede Jelinek seine erste Regiearbeit am Theater Bonn. Es folgten „Liliom“, „Vor Sonnenaufgang“, das von Hawemann selbst verfasste Stück „November“ und „Onkel Wanja“.

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30

Mai

Schauspielhaus | 30.05.2024 | 18.00 Uhr - 20.50 Uhr


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Schauspielhaus | 29.06.2024 | 19.30 Uhr - 22.20 Uhr


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