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Kultur ist vielfältig:
Mit unseren Zusatzangeboten bieten wir Ihnen viele Möglichkeiten, diese Vielfalt kennen zu lernen:
Sei es bei Ausstellungsbesuchen in Bonn oder anderen Städten (meistens mit Busfahrt), in Seminaren oder bei Kultur-Tagesfahrten und -Reisen.
Bei unseren Art & Eat-Veranstaltungen können Sie Kultur und Kulinarik miteinander verbinden.


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Opernseminar: Un ballo in maschera

Die Aussagekraft des Gesangs in seiner Entwicklung im 19. Jahrhundert

Veranstaltung 112292

Dienstag, 08.11.2022 bis Dienstag, 13.12.2022

Klaviermusik | Foto: pixabay / stevepb
Klaviermusik
Foto: pixabay / stevepb

Zum Inhalt des Seminars:
Mit Belcanto lassen sich die Opern Verdis nur schwerlich beschreiben. Verdi selbst hat sich bei der Oper "Macbeth" vom reinen Schöngesang losgesagt, indem er die Partie der Lady Macbeth in einer Weise komponiert hat, die mit der Kunst des Belcanto nicht mehr zu bewältigen ist, sondern bewusst einer Ästhetik des Hässlichen folgt. Dennoch ist für die Publica der verschiedenen Zeiten bis heute der Verdi-Gesang der Inbegriff vom Schwelgen und Dahinschmelzen in der Oper. Zum Teil lassen sich die Melodien mitsingen, so dass sie zu effektvollen Zugaben einer Operngala dazugehören wie das Brindisi aus "La traviata". Aber was macht den Gesang der Verdi-Opern im eigentlichen Sinne aus? Wie prägt der Gesang die Dramaturgie einer Oper? Wie erzeugt Verdi dramatische Spannung durch die unterschiedlichen Arten und Formen der Vertonung? Am Beispiel des "Un ballo in maschera" aus dem mittleren Opernschaffen Verdis wird deutlich, dass Verdi sich zwar an vorgegebenen Mustern der Oper des 19. Jahrhunderts orientiert, jedoch immer ganz individuelle Lösungen gefunden hat und den dramatis personae über den Gesang einen individuellen Charakter verleiht über alle zensurbedingten Fassungsänderungen hinweg.

Der Referent:
Dr. Benedikt Holtbernd studierte Musikwissenschaft und Germanistik an der Ruhr-Universität Bochum und promovierte über „Die dramaturgischen Funktionen der Musik in den Schauspielen Goethes“. Gleichzeitig studierte er Gesang. Er war Dramaturg, Pressesprecher, Künstlerischer Betriebsdirektor und Operndirektor an verschiedenen Theatern von der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg, über das Stadttheater Bern, die Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld und Mönchengladbach bis hin zur Sächsischen Staatsoper Dresden, Semperoper. In Bonn war er Künstlerischer Geschäftsführer des Deutschen Musikrates. Er ist als Musikmanager international tätig.

Bezüglich der Corona-Regeln für die Seminare in unserem Haus gilt derzeit die 3-G-Regelung

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Letzte Aktualisierung: 16.08.2022 21:01 Uhr     © 2022 Theatergemeinde BONN | Bonner Talweg 10 | 53113 Bonn