Chromatik

kultur 97 - Juni 2013

Der Begriff stammt vom griechischen Wort chrôma = Farbe und meint die Färbung oder Veränderung (Alteration) einer diatonischen Tonstufe durch Erhöhung oder Erniedrigung um einen Halbton. Die Halbtonerhöhung wird mit einem Kreuz vor der Note bezeichnet, die Halbtonerniedrigung mit einem b.
Die Komponisten benutzen die Chromatik als ausdruckssteigerndes Mittel. Die Musik des späteren 19. Jahrhunderts weist eine erhebliche Steigerung der Alterations-Chromatik auf. Im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts führte dies einerseits zur atonalen Musik, in der alle 12 Halbtöne gleichberechtigt sind, andererseits zur Rückkehr zur Diatonik. E.H.

Dienstag, 25.02.2014

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