Interviews
Elisabeth Einecke-Klövekorn trifft Heike Schmidt - Fräulein Schneider, Judy Garland und Shirley Valentine
Seit mehreren Jahren ist sie
regelmäßig im Kleinen Theater
zu Gast. Gelegentlich gespielt
hat sie dort schon unter
der Intendanz von Walter
Ullrich.
Inhalt
Ende der 1990er Jahre
war sie die Lagerhure
Yvette in Brechts „Mutter
Courage“, einer Koproduktion
mit dem Aachener
Grenzlandtheater, 2012 verkörperte
sie alle Frauenfiguren
in „Der brave Soldat
Schwejk“, 2014 die attraktive
Mama Katharina in Shaws
„Helden“. Geboren wurde
Heike Schmidt 1963 im Bergischen Land. Nach dem Abitur absolvierte sie
eine dreijährige Ausbildung an der renommierten privaten Schauspielschule
des Theaters Der Keller in Köln. „Theaterspielen war ein ganz früher
Wunsch“, erzählt sie bei unserem Treffen in „Ullrichs Bar“ im Keller des Kleinen
Theaters. „Schon in der Grundschule habe ich unheimlich gern Gedichte
auswendig gelernt. Am Gymnasium wirkte ich dann in vielen SchultheaterAufführungen
mit. Eigentlich der klassische Weg. Trotzdem kamen
mir anfangs Zweifel, ob die Schauspielerei tatsächlich eine realistische Berufsperspektive
sein könnte. Ich habe mich dann wie üblich zum Vorsprechen
bei verschiedenen Schauspielschulen beworben und bekam schließlich
einen Platz beim Kölner Keller.“ In Köln hat sie immer noch ihren Lebensmittelpunkt,
auch wenn das Pendeln mit dem ÖPNV nach Bad Godesberg
mitunter etwas mühsam ist und spätabends nach den Vorstellungen
nicht immer angenehm. Im Kleinen Theater war sie mehrfach in musikalischen
Produktionen zu erleben, zuletzt als Judy Garland in „End of the Rainbow“,
wo sie die berühmten Lieder einfach fabelhaft interpretierte. „Singen
spielte bei der Ausbildung eher eine Nebenrolle, aber ich hatte einen
sehr guten Gesangslehrer. Weil Singen mir Spaß macht, habe ich immer mal
sporadisch privaten Gesangsunterricht genommen. Spezielle Musicalschulen
gab es in meiner Jugendzeit noch kaum. Ich hätte da aber sowieso nur
wenig Chancen gehabt, denn Tanzen gehört nicht zu meinen Stärken“, erklärt
die sportlich agil wirkende Künstlerin lachend.
Direkt nach dem Abschluss ihrer Ausbildung 1987 folgte ein festes Engagement
am Landestheater Detmold. Danach wechselte sie ins Ensemble des
Zimmertheaters Tübingen und arbeitete dann zwei Jahre lang am städtischen
Theater Dortmund, insbesondere in der Sparte Kinderund
Jugendtheater.
Seit 1993 ist sie als freischaffende Schauspielerin tätig. Bis 2016
war sie unter der Intendanz von Manfred Langner ständiger Gast am Grenzlandtheater
Aachen, wo sie zahlreiche große Rollen spielte wie die Amme
in Shakespeares „Romeo und Julia“, die Frau John in Hauptmanns „Die Ratten“.
Als Langner 2009 die Leitung der Schauspielbühnen Stuttgart übernahm,
war Schmidt auch dort häufig
engagiert. Sie spielte u. a. die Frosine
in Molières „Der Geizige“ und
2017/18 zum ersten Mal das Fräulein
Schneider in dem Musical „Cabaret“,
eine Rolle, mit der sie in der
Regie von Stefan Krause im Winter
2022/23 auch im Kleinen Theater
glänzte. Außerdem gehörte sie von
2006 bis 2012 zum mittlerweile aufgelösten
Ensemble des Kölner Volkstheaters
Millowitsch, dessen Produktionen
stets auch vom WDRFernsehen
übertragen wurden.
„Waschechtes Kölsch spreche ich leider
nicht und hab’s auch für meine Auftritte im Kölner ScalaTheater
richtig
üben müssen“, gesteht sie.
Wo sie sonst noch überall zwischen der Komödie im Bayerischen Hof in
München und dem Theaterschiff Lübeck aufgetreten ist, lässt sich hier nicht
aufzählen. Es summiert sich auf über 90 Produktionen an 24 Theatern. In
etlichen TV-Produktionen
hat sie in den 1990er Jahren auch mitgewirkt,
aber schnell gemerkt, dass das nicht wirklich ihr Ding ist. „Vielseitigkeit ist
im Theater wichtig, beim Fernsehen jedoch eher hinderlich. Man wird da
schnell auf einen bestimmten Typ festgelegt und hat nur wenig Spielraum.
Ich bin Schauspielerin geworden, weil ich unterschiedliche Charaktere vorstellen
und nicht auf vorgegebene Muster fixiert sein möchte. Zumal ich
den direkten Kontakt zum Publikum mag. Auf der Bühne nimmt man viel
wahr und spürt die Reaktionen sofort. Deshalb ist auch bei einem eingespielten
Stück jeder Abend anders. Ich war viel auf Tourneen und häufig
auch auf Freilichtbühnen unterwegs und weiß schnell, was der jeweilige
Raum benötigt.“
Seit dem Beginn der Intendanz von Frank Oppermann gehört Heike zum
konstanten Team des Kleinen Theaters. „Ich kannte Frank bis dahin gar
nicht, sondern bin mit dem Regisseur Stefan Krause an das Haus gekommen.“
In seiner Inszenierung der Generationenkomödie „Wir sind die Neuen“
spielte sie die lebenslustige Seniorin Anne. 2020 folgte die mordslustige
Komödie „Kaltgestellt“, die direkt nach der Premiere erst mal der Pandemie
zum Opfer fiel, aber 2021 dann doch noch mehrere Wochen lief. Heike
spielte die intellektuelle Debra, die durchaus nicht abgeneigt ist, ihren
Ehemann im Kühlkeller zu entsorgen. In der Komödie „Nein zum Geld“ war
sie die lustige Witwe Rose, in „Schon wieder Sonntag“ die robuste Reinigungskraft
Frau Becker, die den alten Herren schon mal herzhaft die Möbel
zurechtrückt. Auf der Außenbühne gab sie im Sommer 2022 die brave Buchhalterin
Elke in der schrillen Komödie „Zickenzirkus“ und präsentierte sich
dabei auch als Gesangstalent. Großartig war sie dann als resolutes Fräulein
Schneider in dem MusicalKlassiker
„Cabaret“. Als ein „Bühnenereignis“ beschrieben
wir sie in der Titelrolle des
musikalischen Schauspiels „Judy –
End of the Rainbow“ im Winter
2023/24. „Sie ist die zickige Diva und
das ewig schutzbedürftige kleine
Mädchen, mal zerbrechlich, dann
wieder ein Energiebündel.“ Dabei
war sie zum ersten Mal in einer Inszenierung
von Frank Oppermann zu
erleben. „Ich bin wahnsinnig dankbar
für die vertrauensvolle Zusammenarbeit
und das tolle
Ensemble. Hier herrscht eine kreative,
angstfreie Atmosphäre.“
Zuletzt begeisterte sie im Kleinen Theater das Publikum in dem Solostück „Shirley Valentine“ in der Regie von
Michael Schäfer. Dass sie damit auch jüngere Menschen erreichte, beschreibt
sehr schön ein Beitrag auf der Homepage des BeethovenGymnasiums.
Eine Gruppe von OberstufenSchülerinnen
und schülern
hatte die
Vorstellung besucht und die Schauspielerin danach in ihre Schule eingeladen.
Natürlich trifft die Geschichte der Selbstbefreiung einer älteren Frau
nicht unmittelbar die Lebenserfahrungen von Teenagern. Aber die junge
Autorin des Beitrags zog ein überzeugendes Resümee: „Ihre Leidenschaft
für das Theater und die Figur der Shirley Valentine war ansteckend und inspirierte
bestimmt einige von uns, die eigene Kreativität und mögliche verborgene
Talente zu erkunden.“
Potenzialentwicklung macht Heike Schmidt seit mehreren Jahren übrigens
professionell. 2015/16 hat sie eine Ausbildung zum Kinderund
Jugend coach
absolviert. Dabei arbeitet sie überwiegend im Bereich Potentialanalyse
an Schulen. „Wir besuchen Schulklassen am Ende der Sekundarstufe 1
kurz vor den anstehenden Betriebspraktika. In Einzelgesprächen und
Diskussionen versuchen wir gemeinsam Stärken herauszufinden, die nicht
in Schulnoten ausgedrückt werden können. Wir fragen die Jugendlichen,
was ihnen Freude machen könnte und beraten sie bei möglichen Perspektiven.
Es ist eine spannende Aufgabe, bei der ich selbst als erfahrene Schauspielerin
immer Einiges dazu lerne.“
Ihre nächsten Bühnenpläne darf sie schon verraten, denn Oppermanns
Stückauswahl für die Saison 2024/25 ist bereits veröffentlicht. Im Dezember
wird sie mitwirken in dem Musical „La cage aux folles“. Im März 2025
verkörpert sie die Schriftstellerin Irmgard Keun in dem neuen Stück „Irmgard
K. oder Kein Anschluss unter dieser Nummer“ des Bonner Autors und
Regisseurs Kalle Kubik. „Zur Vorbereitung lese ich gerade viel von ihr und
über sie“, berichtet sie, die immer gern neugierig Hintergründe untersucht
und sich nicht auf bestimmte Genres festlegen lässt. Die geradezu
ansteckende Freude am Spielen ist Heike in jeder Rolle anzumerken. Auch
als brillante Komödiantin nimmt sie jede ihrer Figuren ernst. Für das klassische
Rollenfach „Komische Alte“ wirkt sie ohnehin noch viel zu jung.
war sie die Lagerhure
Yvette in Brechts „Mutter
Courage“, einer Koproduktion
mit dem Aachener
Grenzlandtheater, 2012 verkörperte
sie alle Frauenfiguren
in „Der brave Soldat
Schwejk“, 2014 die attraktive
Mama Katharina in Shaws
„Helden“. Geboren wurde
Heike Schmidt 1963 im Bergischen Land. Nach dem Abitur absolvierte sie
eine dreijährige Ausbildung an der renommierten privaten Schauspielschule
des Theaters Der Keller in Köln. „Theaterspielen war ein ganz früher
Wunsch“, erzählt sie bei unserem Treffen in „Ullrichs Bar“ im Keller des Kleinen
Theaters. „Schon in der Grundschule habe ich unheimlich gern Gedichte
auswendig gelernt. Am Gymnasium wirkte ich dann in vielen SchultheaterAufführungen
mit. Eigentlich der klassische Weg. Trotzdem kamen
mir anfangs Zweifel, ob die Schauspielerei tatsächlich eine realistische Berufsperspektive
sein könnte. Ich habe mich dann wie üblich zum Vorsprechen
bei verschiedenen Schauspielschulen beworben und bekam schließlich
einen Platz beim Kölner Keller.“ In Köln hat sie immer noch ihren Lebensmittelpunkt,
auch wenn das Pendeln mit dem ÖPNV nach Bad Godesberg
mitunter etwas mühsam ist und spätabends nach den Vorstellungen
nicht immer angenehm. Im Kleinen Theater war sie mehrfach in musikalischen
Produktionen zu erleben, zuletzt als Judy Garland in „End of the Rainbow“,
wo sie die berühmten Lieder einfach fabelhaft interpretierte. „Singen
spielte bei der Ausbildung eher eine Nebenrolle, aber ich hatte einen
sehr guten Gesangslehrer. Weil Singen mir Spaß macht, habe ich immer mal
sporadisch privaten Gesangsunterricht genommen. Spezielle Musicalschulen
gab es in meiner Jugendzeit noch kaum. Ich hätte da aber sowieso nur
wenig Chancen gehabt, denn Tanzen gehört nicht zu meinen Stärken“, erklärt
die sportlich agil wirkende Künstlerin lachend.
Direkt nach dem Abschluss ihrer Ausbildung 1987 folgte ein festes Engagement
am Landestheater Detmold. Danach wechselte sie ins Ensemble des
Zimmertheaters Tübingen und arbeitete dann zwei Jahre lang am städtischen
Theater Dortmund, insbesondere in der Sparte Kinderund
Jugendtheater.
Seit 1993 ist sie als freischaffende Schauspielerin tätig. Bis 2016
war sie unter der Intendanz von Manfred Langner ständiger Gast am Grenzlandtheater
Aachen, wo sie zahlreiche große Rollen spielte wie die Amme
in Shakespeares „Romeo und Julia“, die Frau John in Hauptmanns „Die Ratten“.
Als Langner 2009 die Leitung der Schauspielbühnen Stuttgart übernahm,
war Schmidt auch dort häufig
engagiert. Sie spielte u. a. die Frosine
in Molières „Der Geizige“ und
2017/18 zum ersten Mal das Fräulein
Schneider in dem Musical „Cabaret“,
eine Rolle, mit der sie in der
Regie von Stefan Krause im Winter
2022/23 auch im Kleinen Theater
glänzte. Außerdem gehörte sie von
2006 bis 2012 zum mittlerweile aufgelösten
Ensemble des Kölner Volkstheaters
Millowitsch, dessen Produktionen
stets auch vom WDRFernsehen
übertragen wurden.
„Waschechtes Kölsch spreche ich leider
nicht und hab’s auch für meine Auftritte im Kölner ScalaTheater
richtig
üben müssen“, gesteht sie.
Wo sie sonst noch überall zwischen der Komödie im Bayerischen Hof in
München und dem Theaterschiff Lübeck aufgetreten ist, lässt sich hier nicht
aufzählen. Es summiert sich auf über 90 Produktionen an 24 Theatern. In
etlichen TV-Produktionen
hat sie in den 1990er Jahren auch mitgewirkt,
aber schnell gemerkt, dass das nicht wirklich ihr Ding ist. „Vielseitigkeit ist
im Theater wichtig, beim Fernsehen jedoch eher hinderlich. Man wird da
schnell auf einen bestimmten Typ festgelegt und hat nur wenig Spielraum.
Ich bin Schauspielerin geworden, weil ich unterschiedliche Charaktere vorstellen
und nicht auf vorgegebene Muster fixiert sein möchte. Zumal ich
den direkten Kontakt zum Publikum mag. Auf der Bühne nimmt man viel
wahr und spürt die Reaktionen sofort. Deshalb ist auch bei einem eingespielten
Stück jeder Abend anders. Ich war viel auf Tourneen und häufig
auch auf Freilichtbühnen unterwegs und weiß schnell, was der jeweilige
Raum benötigt.“
Seit dem Beginn der Intendanz von Frank Oppermann gehört Heike zum
konstanten Team des Kleinen Theaters. „Ich kannte Frank bis dahin gar
nicht, sondern bin mit dem Regisseur Stefan Krause an das Haus gekommen.“
In seiner Inszenierung der Generationenkomödie „Wir sind die Neuen“
spielte sie die lebenslustige Seniorin Anne. 2020 folgte die mordslustige
Komödie „Kaltgestellt“, die direkt nach der Premiere erst mal der Pandemie
zum Opfer fiel, aber 2021 dann doch noch mehrere Wochen lief. Heike
spielte die intellektuelle Debra, die durchaus nicht abgeneigt ist, ihren
Ehemann im Kühlkeller zu entsorgen. In der Komödie „Nein zum Geld“ war
sie die lustige Witwe Rose, in „Schon wieder Sonntag“ die robuste Reinigungskraft
Frau Becker, die den alten Herren schon mal herzhaft die Möbel
zurechtrückt. Auf der Außenbühne gab sie im Sommer 2022 die brave Buchhalterin
Elke in der schrillen Komödie „Zickenzirkus“ und präsentierte sich
dabei auch als Gesangstalent. Großartig war sie dann als resolutes Fräulein
Schneider in dem MusicalKlassiker
„Cabaret“. Als ein „Bühnenereignis“ beschrieben
wir sie in der Titelrolle des
musikalischen Schauspiels „Judy –
End of the Rainbow“ im Winter
2023/24. „Sie ist die zickige Diva und
das ewig schutzbedürftige kleine
Mädchen, mal zerbrechlich, dann
wieder ein Energiebündel.“ Dabei
war sie zum ersten Mal in einer Inszenierung
von Frank Oppermann zu
erleben. „Ich bin wahnsinnig dankbar
für die vertrauensvolle Zusammenarbeit
und das tolle
Ensemble. Hier herrscht eine kreative,
angstfreie Atmosphäre.“
Zuletzt begeisterte sie im Kleinen Theater das Publikum in dem Solostück „Shirley Valentine“ in der Regie von
Michael Schäfer. Dass sie damit auch jüngere Menschen erreichte, beschreibt
sehr schön ein Beitrag auf der Homepage des BeethovenGymnasiums.
Eine Gruppe von OberstufenSchülerinnen
und schülern
hatte die
Vorstellung besucht und die Schauspielerin danach in ihre Schule eingeladen.
Natürlich trifft die Geschichte der Selbstbefreiung einer älteren Frau
nicht unmittelbar die Lebenserfahrungen von Teenagern. Aber die junge
Autorin des Beitrags zog ein überzeugendes Resümee: „Ihre Leidenschaft
für das Theater und die Figur der Shirley Valentine war ansteckend und inspirierte
bestimmt einige von uns, die eigene Kreativität und mögliche verborgene
Talente zu erkunden.“
Potenzialentwicklung macht Heike Schmidt seit mehreren Jahren übrigens
professionell. 2015/16 hat sie eine Ausbildung zum Kinderund
Jugend coach
absolviert. Dabei arbeitet sie überwiegend im Bereich Potentialanalyse
an Schulen. „Wir besuchen Schulklassen am Ende der Sekundarstufe 1
kurz vor den anstehenden Betriebspraktika. In Einzelgesprächen und
Diskussionen versuchen wir gemeinsam Stärken herauszufinden, die nicht
in Schulnoten ausgedrückt werden können. Wir fragen die Jugendlichen,
was ihnen Freude machen könnte und beraten sie bei möglichen Perspektiven.
Es ist eine spannende Aufgabe, bei der ich selbst als erfahrene Schauspielerin
immer Einiges dazu lerne.“
Ihre nächsten Bühnenpläne darf sie schon verraten, denn Oppermanns
Stückauswahl für die Saison 2024/25 ist bereits veröffentlicht. Im Dezember
wird sie mitwirken in dem Musical „La cage aux folles“. Im März 2025
verkörpert sie die Schriftstellerin Irmgard Keun in dem neuen Stück „Irmgard
K. oder Kein Anschluss unter dieser Nummer“ des Bonner Autors und
Regisseurs Kalle Kubik. „Zur Vorbereitung lese ich gerade viel von ihr und
über sie“, berichtet sie, die immer gern neugierig Hintergründe untersucht
und sich nicht auf bestimmte Genres festlegen lässt. Die geradezu
ansteckende Freude am Spielen ist Heike in jeder Rolle anzumerken. Auch
als brillante Komödiantin nimmt sie jede ihrer Figuren ernst. Für das klassische
Rollenfach „Komische Alte“ wirkt sie ohnehin noch viel zu jung.
Mittwoch, 26. Juni 2024