Gestorben wird immer
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Inhalt
Dies ist eine deutsche Familiengeschichte, die im Samland, in Ostpreußen beginnt und in Hamburg endet.
Agnes ist 18 Jahre alt, als sie mit Wilhelm, der Steinmetz ist, verheiratet wird. Sie kommt aus Königsberg, der Großstadt, aufs Land. Sie hat keine Wahl: Es ist kurz vor dem 2. Weltkrieg, der dann auch bald ihr Leben bestimmt.
Sie ist 91, als das Buch endet, und sie macht sich auf den weiten Weg „nach Hause“. Dieses Zuhause gibt es nicht mehr – in ihrer Sehnsucht aber wohl.
Sie ist reich geworden, denn: „Gestorben wird immer“, was heißt, dass man Grabmäler in Ostpreußen und in Hamburg immer braucht.
Sie war fleißig, aber sie hat auch viel Schuld auf sich geladen, und sie ersehnt sich Frieden und Verzeihung. Sie versammelt ihre Familie, Kinder und Enkel und beichtet rückhaltlos, und dann macht sie sich auf den weiten Weg heimwärts. Man wünscht ihr, dass sie ankommt.
Lieb geworden ist sie einem eigentlich nicht. Vielleicht, denkt man, während man sie durch schwere Zeiten begleitet und Krieg und Nachkriegszeit, Tod und Wiederaufbau miterlebt, dass man vielleicht gar nicht anders hätte handeln können, als sie es getan hat?
Alexandra Fröhlich
Gestorben wird immer
Penguin Verlag,
11/2016,
Paperback,
Klappenbroschur,
336 Seiten,
13,00 €
Agnes ist 18 Jahre alt, als sie mit Wilhelm, der Steinmetz ist, verheiratet wird. Sie kommt aus Königsberg, der Großstadt, aufs Land. Sie hat keine Wahl: Es ist kurz vor dem 2. Weltkrieg, der dann auch bald ihr Leben bestimmt.
Sie ist 91, als das Buch endet, und sie macht sich auf den weiten Weg „nach Hause“. Dieses Zuhause gibt es nicht mehr – in ihrer Sehnsucht aber wohl.
Sie ist reich geworden, denn: „Gestorben wird immer“, was heißt, dass man Grabmäler in Ostpreußen und in Hamburg immer braucht.
Sie war fleißig, aber sie hat auch viel Schuld auf sich geladen, und sie ersehnt sich Frieden und Verzeihung. Sie versammelt ihre Familie, Kinder und Enkel und beichtet rückhaltlos, und dann macht sie sich auf den weiten Weg heimwärts. Man wünscht ihr, dass sie ankommt.
Lieb geworden ist sie einem eigentlich nicht. Vielleicht, denkt man, während man sie durch schwere Zeiten begleitet und Krieg und Nachkriegszeit, Tod und Wiederaufbau miterlebt, dass man vielleicht gar nicht anders hätte handeln können, als sie es getan hat?
Alexandra Fröhlich
Gestorben wird immer
Penguin Verlag,
11/2016,
Paperback,
Klappenbroschur,
336 Seiten,
13,00 €
Dienstag, 15. Januar 2019