Inhalt
1951 geschrieben, nun posthum erschienen: ein Kriegsbuch, ein trauriges, leises, sehr schönes Buch, das sehr deutlich die menschliche Seite des unmenschlichen Zustandes „Krieg” schildert.
Die Männer, die hier auf verlorenem Posten im unwegsamen Osten eine Bahnlinie sichern sollen und – sieben an der Zahl – einer unsichtbaren Partisanenschar gegenüberstehen, nahezu vergessen in der weiten Landschaft zwischen Fluss und Wäldern,
einsam, den sicheren Tod vor Augen, träumen von Zuhause, von Frau und Kind. Sie sind einander fremd und auf sich angewiesen, voller Angst und Hoffnung – denn irgendwann muss doch auch dieser Krieg vorüber sein...?
Nach 70 Jahren sogenannten Friedens wird er lebendig, der Wahnsinn. Der eine Überlebende wird berichten.
Gibt es nicht immer einen, der überlebt? Wir wüssten doch sonst nichts von Geschichte. Dieser eine hier überlebt, weil er zum Feind „überläuft”.
Warum diese Buch bisher nicht erschienen ist? Wollte man 1951 nichts mehr vom Krieg hören bzw. lesen?
Siegfried Lenz hat viele Bücher geschrieben. Er wurde einer der Großen im Westen Deutschlands nach dem Kriege. Er hielt immer die Erinnerung an seine ostpreußische Heimat wach. In diesem Buch, das nun nach seinem Tod erschienen ist, ist er schon spürbar, der wortgewaltige, leise, poetische und unendlich sensible Erzähler auch dieser harten, unmenschlichen Männerwelt des Krieges.
Die Männer, die hier auf verlorenem Posten im unwegsamen Osten eine Bahnlinie sichern sollen und – sieben an der Zahl – einer unsichtbaren Partisanenschar gegenüberstehen, nahezu vergessen in der weiten Landschaft zwischen Fluss und Wäldern,
einsam, den sicheren Tod vor Augen, träumen von Zuhause, von Frau und Kind. Sie sind einander fremd und auf sich angewiesen, voller Angst und Hoffnung – denn irgendwann muss doch auch dieser Krieg vorüber sein...?
Nach 70 Jahren sogenannten Friedens wird er lebendig, der Wahnsinn. Der eine Überlebende wird berichten.
Gibt es nicht immer einen, der überlebt? Wir wüssten doch sonst nichts von Geschichte. Dieser eine hier überlebt, weil er zum Feind „überläuft”.
Warum diese Buch bisher nicht erschienen ist? Wollte man 1951 nichts mehr vom Krieg hören bzw. lesen?
Siegfried Lenz hat viele Bücher geschrieben. Er wurde einer der Großen im Westen Deutschlands nach dem Kriege. Er hielt immer die Erinnerung an seine ostpreußische Heimat wach. In diesem Buch, das nun nach seinem Tod erschienen ist, ist er schon spürbar, der wortgewaltige, leise, poetische und unendlich sensible Erzähler auch dieser harten, unmenschlichen Männerwelt des Krieges.
Donnerstag, 19. Januar 2017