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Im Deutschen gibt es den Begriff Kapellmeister (auch mit „C“ geschrieben) seit dem 16. Jahrhundert. Damals war damit ein den Gottesdienst organisierender Geistlicher gemeint. Im 19. und 20. Jahrhundert war der Kapellmeister ein Musiker, der ein Orchester oder einen Chor leitete. In dieser Funktion war er nicht nur als Dirigent tätig, sondern auch als Komponist und Arrangeur und hatte weitreichende organisatorische Aufgaben. Heutzutage sind Kapellmeister die Dirigenten, die am Theater (Oper und Operette) regelmäßig die Repertoirevorstellungen leiten. Sie sind dem Generalmusikdirektor nachgeordnet.
Oftmals wurde der Begriff aber auch gleichbedeutend mit „Dirigent“ oder „Orchesterleiter“ verwendet. E.H.
Oftmals wurde der Begriff aber auch gleichbedeutend mit „Dirigent“ oder „Orchesterleiter“ verwendet. E.H.
Donnerstag, 07. Juli 2016