Inhalt
Die Übertragung des Begriffs der Romantik auf die Musik verweist auf ihre (allerdings phasenverschobene) Verbindung zur romantischen Bewegung in den Bereichen Dichtung, Kunsttheorie und Philosophie. Für Romantiker wie z.B. H. Wackenroder oder E.T.A. Hoffmann galt die Musik als Inbegriff einer umfassenden, gänzlich in der Gefühlssphäre beheimateten, transzendierend-unstofflichen Kunst. Im Zentrum der romantischen Musik steht die Betonung des gefühlvollen Ausdrucks, die Auflösung der klassischen Formen, die Erweiterung und schließlich Überschreitung der traditionellen Harmonik sowie die Verbindung der Musik mit außermusikalischen, häufig literarischen Ideen (symphonische Dichtung). Das Orchester wurde im Laufe des 19. Jahrhunderts ständig erweitert. Dadurch sollten einerseits immer ausgefallenere koloristische Feinheiten erzielt werden, andererseits immer überwältigendere Eindrücke durch den Einsatz aller zur Verfügung stehenden Mittel ermöglich werden.
In der Spätromantik werden die traditionellen Formen und Elemente der Musik weiter aufgelöst. Die musikalische Sprache wird an die Schwelle zur Moderne geführt. Ihre Kennzeichen sind eine immer farbigere Orchesterpalette und ein immer größeres Aufgebot an musikalischen Mitteln. Die Tonalität gerät an ihre Grenzen und die Tonsprache des einzelnen Komponisten wird zunehmend individueller.
E.H.
In der Spätromantik werden die traditionellen Formen und Elemente der Musik weiter aufgelöst. Die musikalische Sprache wird an die Schwelle zur Moderne geführt. Ihre Kennzeichen sind eine immer farbigere Orchesterpalette und ein immer größeres Aufgebot an musikalischen Mitteln. Die Tonalität gerät an ihre Grenzen und die Tonsprache des einzelnen Komponisten wird zunehmend individueller.
E.H.
Dienstag, 22. September 2015