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Als Liedertafel bezeichnete sich zuerst der Verein von 24 Männern, die sich 1809 unter Carl Friedrich Zelter, dem Direktor der Singakademie in Berlin, zusammenfanden. Dies war eine Gruppe, „die, verschieden in Beruf und Stellung, einig waren in idealer Gesinnung, besonders in begeisterter Liebe zum Gesang“ (Hermann Kuhlo). Neben dem Gesang war den Männern auch das gemeinsame „Tafeln“ wichtig. Die Liedertafel verstand sich eher als geschlossener Kreis und trat in der Regel nicht öffentlich auf. Die Berliner Liedertafel existierte bis zum 2. Weltkrieg; die jeweiligen Direktoren der Singakademie waren die Meister des Vereins. E.H.
Donnerstag, 11. Oktober 2012