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Mit diesem Begriff wird die gleichzeitige Verwendung von zwei Tonarten innerhalb eines Musikstücks bezeichnet. Im Unterschied dazu meint Polytonalität die gleichzeitige Verwendung mehrerer Tonarten in einem Stück. Die Bitonalität entwickelte sich in der Spätromantik des 19. Jahrhunderts und verstand sich als Erweiterung der funktionalen Harmonik, nicht als deren Aufhebung. Bitonale Musikstücke finden sich im Klavierschaffen von Claude Debussy, später bei Charles Koechlin und Charles Ives. E.H.
Dienstag, 25. Februar 2014