Schauspielhaus

Onkel Wanja

Onkel Wanja
Foto: Thilo Beu
Onkel Wanja
Foto: Thilo Beu

Schauspiel - Anton Tschechow

Inszenierung: Sascha Hawemann
Wiederaufnahme: 14.10.2022 (Premiere: 23.04.2022)

Der betagte und eitle Kunstprofessor Serebrjaków lebt – an der Seite seiner jungen schönen Frau Jeléna – von den Erträgen des Gutes seiner ersten verstorbenen Frau. Damit der Professor so weiterleben kann wie gewohnt, bewirtschaften seine Tochter Sonja aus erster Ehe und sein Schwager Iwán Petrówitsch Wojnízkij, genannt „Onkel Wanja“, das Gut. Für sie selbst bleibt kein Gewinn übrig.
Sonja schwärmt für den Bezirksarzt Astrow, der ihre Zuneigung jedoch nicht erwidert. Ähnlich geht es Onkel Wanja, der sich für Jeléna interessiert. Allen, mit denen der Professor in Berührung kommt, scheint er ihre Energie und ihren Widerstand zu rauben, sodass sie sein „Spiel“ mitspielen. Seine Schwiegermutter aus erster Ehe vergöttert ihn. Seine junge Frau hat ihn zwar längst durchschaut, doch sie bleibt bei ihm. Sein Schwager hasst ihn, rackert sich aber trotzdem für ihn ab. Er dagegen nimmt von ihnen alles, als gehöre es sich so.
Als der Professor verkündet, er wolle das Gut verkaufen, hat Wanja doch genug: Er schießt zwei Mal in Richtung des Professors – jedoch ohne ihn zu treffen. Dann fügt er sich wieder in sein Schicksal. Alles wird so bleiben, wie es ist.
Anton Pawlowitsch Tschechow (*1860 in Taganrog, Russland; †1904 in Badenweiler), einer der wichtigsten russischen Autoren des 19. Jahrhunderts, verfasste im Laufe seines Lebens Hunderte von Erzählungen, Feuilletons und Humoresken. Im Verhältnis dazu gibt es von ihm nur wenige Theaterstücke, die in die Weltliteratur eingegangen sind. Die Uraufführung von „Onkel Wanja“ fand am 26.10.1899 im Moskauer Künstlertheater statt.
Sascha Hawemann (*1967 in Berlin) schloss im Jahr 1994 sein Regiestudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin ab. Er war Hausregisseur und Oberspielleiter am Theater Potsdam (1995-2000) und am Leipziger Centraltheater (2008-2013) und ist derzeit freischaffend u. a. in Hannover, Berlin und Nürnberg tätig. In der Spielzeit 2017/2018 war „Wut“ von Elfriede Jelinek seine erste Regiearbeit am Theater Bonn. Es folgten „Liliom“ (2018/2019) und „Vor Sonnenaufgang“ (2019/2020).

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Die Termine

Sa

03

Dez

Schauspielhaus | 03.12.2022 | 19.30 Uhr - 22.15 Uhr


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Letzte Aktualisierung: 29.11.2022 16:01 Uhr     © 2022 Theatergemeinde BONN | Bonner Talweg 10 | 53113 Bonn