Leo, Maxim: Wo wir zu Hause sind – Die Geschichte meiner verschwundenen Familie

Maxim Leo: Wo wir zu Hause sind
Foto: Kiepenheuer und Witsch
Maxim Leo: Wo wir zu Hause sind
Foto: Kiepenheuer und Witsch

kultur 156 - Mai 2019

Maxim Leo ist Jude, seine Familie „verschwand“ im Nazi-Deutschland aus Berlin in alle Welt.
Er spürt ihr nach und erzählt nun Geschichten von Neuanfängen und Sehnsucht, von Kämpfen und Siegen, von Träumen und Niederlagen, von der Kraft des Durchhaltens.
Er trifft auf die dritte Generation:?Vettern und Cousinen, in London, in Paris, in Israel und in den USA. Er versucht, sie zusammenzubringen in Berlin, der Stadt, die ihrer aller Schicksal am Anfang, vor dem Weltuntergang, beherbergt hat.
Das liest sich leicht und berührt tief.
Auch ich dachte „nein, nicht noch ein Buch zu diesem Thema, schon Hunderte habe ich gelesen“.
Doch: Jedes Leben ist ein eigenes, jedes Schicksal ist für sich gesehen einzigartig – und so werden wir sicherlich noch Hunderte Bücher dieser Art zu lesen bekommen aus diesem gerade vergangenen 20. Jahrhundert, und nicht alle werden so gut sein wie dieses.

Maxim Leo
Wo wir zu Hause sind
Kiepenheuer &?Witsch, 2/2019,
368 Seiten,
gebunden mit Schutzumschlag,
22 €

Montag, 26.08.2019

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